einfach so...
Gedichte und Gedanken
Seite einsich bin's...GedichteDie Weinberggarten-TrilogieTraditionsvereinGesagtesHut abMusik-TippsSensationelles Foto entdecktTeuflische Verse - BuchLichtmalerei - GalerieLichtmalerei - anderswoLichtmalerei - Paradies PfalzLichtmalerei - Kult in der PfalzLichtmalerei - Nachts in der PfalzLichtmalerei - Teuflische Verse - weltweit
De Belzeniggel - unn die ausgfalle Bscherung (Gliehwoi reloaded)
Die Glocke (Reloaded - 2018)
Schwur an Fritz
Der Blaue Planet
Der Sinn des Lebens
Bildung ist Kopfsache
De Unkel Donald
Die Lautrer Seele
Die Westkurve
Helmut zu Real Madrid...?
Kläägeld
Experten
Das Ziel
Nadelstreifen
Wahlplakate
Wir sind der 1. FCK
Höllenfahrt
Dem Fritz soi Wedder
Fritz Walter zum 90. Geburtstag
Schluckimpfung uff pälzisch
Pausehofgebäät
Der Blaue Planet

Der blaue Planet

von Helmut Marnet

 

Seit vier Milliarden Jahren dreht
sich im Weltall ein Planet.
Er zieht gemächlich seine Runden,
ein Gleicher ist noch nicht gefunden.
 
Mit den größten Teleskopen,
blicken Forscher gerne nach oben.
Doch auch wenn sie sich noch so schinden,
sie konnten noch kein Leben finden.
 
Denn dieses blaue Exemplar
ist einzigartig, wunderbar…
 
&
 
Es ist noch nicht einmal ganz klar,
wie wohl einst der Anfang war.
 
Der Eine meint, es gab im All
vermutlich einen lauten Knall.
Aus dem ganzen Müll entstand
Wasser, Sauerstoff und Land.
 
Der Andre glaubt, so eine Pracht
schuf eine wunderbare Macht.
Sie musste sich an sieben Tagen
für das Endergebnis plagen.
                                                          
Welche Theorie mag gelten…?
Und gibt es wohl noch andre Welten…?
Wo sind wir her, wo geh’n wir hin…?
Was gibt dem Leben einen Sinn…?
 
&
 
Stellt man die Erdgeschichte klar
in vierundzwanzig Stunden dar,
dann ist der Mensch, genau genommen,
vor fünf Minuten angekommen.
 
Der Mensch von heute hat Verstand,
wird „Homo Sapiens“ genannt.
Doch bisweilen klingt das schon,
als wäre es der blanke Hohn…
 
In dieser Zeit hat er die Welt
wahrlich auf den Kopf gestellt.
Um dem Dilemma zu entrinnen,
gilt es nun, sich zu besinnen.
 
Die Wissenschaft zeigt das Bestreben,
auf dem Planet, auf dem wir leben,
nicht mehr, was krumm läuft, grad zu biegen,
sondern in Richtung Mars zu fliegen.
 
Dort ist es einsam, kalt und stumm,
nur Staub und Steine liegen rum.
Warum sollte es sich lohnen,
dort sein Leben lang zu wohnen…?
 
Muss ein Mensch denn alle Sachen,
die machbar scheinen, denn auch machen…?
 
Vielleicht ist es ja doch der Fall
und sie wollen hin durchs All.
Dann sag ich ihnen klipp und klar:
„Fliegt gerne los – ich bleibe da…!“
 
&
 
Der Mars jedoch ist wüst und leer –
und dies zu ändern wäre schwer.
Und außerdem wär’s überteuert,
wer das noch will – der ist bescheuert…
 
&
 
Die Erde hat, was jedermann
sich nur dankbar wünschen kann…
 
Lebewesen aller Arten
tummeln sich in diesem Garten,
Dschungel, Urwald, Regenwälder,
fruchtbare Gemüsefelder…
 
Majestätisch weites Land,
schöne Inseln, weißer Strand,
Hügel, Hochplateaus und Berge,
Pyramiden, Wunderwerke…
 
Kontinente und Kulturen,
von Ahnen rätselhafte Spuren,
große Köpfe, Literaten,
des Friedens willen Heldentaten…
 
Mutter Erde ist und war
stets für ihre Kinder da.
Jedoch… Die Kinder gehen eigene Wege
und denken kaum an ihre Pflege…
 
Die Untersuchungen, sie zeigen,
ihr Fieber, es ist stets am Steigen.
Der „Homo Sapiens“ hat nun
schnell Vernünftiges zu tun.
 
&
 
Für uns Menschen gibt es immer
den unsichtbaren Hoffnungsschimmer.
Solange sich die Erde dreht,
wissen wir, dass etwas geht.
 
Packt es an, klug und mit Mut,
dann wird es auch am Ende gut.
Und wird’s nicht gut, kommt keine Wende,
dann war das auch noch nicht das Ende.
 
Was immer galt, das gilt auch jetzt:
Die Hoffnung stirbt zu allerletzt...
           
 
www.einfach-so.net