einfach so...
Gedichte und Gedanken
Seite einsich bin's...GedichteDie Weinberggarten-TrilogieTraditionsvereinGesagtesHut abMusik-TippsSensationelles Foto entdecktTeuflische Verse - BuchLichtmalerei - GalerieLichtmalerei - anderswoLichtmalerei - Paradies PfalzLichtmalerei - Kult in der PfalzLichtmalerei - Nachts in der PfalzLichtmalerei - Teuflische Verse - weltweit
De Belzeniggel - unn die ausgfalle Bscherung (Gliehwoi reloaded)
Die Glocke (Reloaded - 2018)
Schwur an Fritz
Der Blaue Planet
Der Sinn des Lebens
Bildung ist Kopfsache
De Unkel Donald
Die Lautrer Seele
Die Westkurve
Helmut zu Real Madrid...?
Kläägeld
Experten
Das Ziel
Nadelstreifen
Wahlplakate
Wir sind der 1. FCK
Höllenfahrt
Dem Fritz soi Wedder
Fritz Walter zum 90. Geburtstag
Schluckimpfung uff pälzisch
Pausehofgebäät
Bildung ist Kopfsache

Bildung ist Kopfsache

 von Helmut Marnet

  

Zum Thema „Bildung“ wird seit Tagen

aufgeregt Alarm geschlagen.

Die Kritiker, so kann man lesen,

sorgen sich ums Bildungswesen.

 

Man wird nicht müde zu erzählen,

dass an den Schulen Tablets fehlen.

So manche Eltern sind bei Nacht

um ihren guten Schlaf gebracht.

 

Sogleich wird sich dann noch beeilt

und an die Lehrer ausgeteilt.

„Ach, früher waren sie noch schlau –

heut‘ könn‘ sie nicht mal EDV…“

 

Jedoch ist völlig unbestimmt,

woher man diese Weisheit nimmt…

 
Doch halt!

Da hat nach menschlichem Ermessen

irgendeiner wohl vergessen,

dass man zum Glück auch dann und wann

das eigne Köpfchen nutzen kann…

 

Die Elektronik, das ist nicht zu bestreiten,

ist toll und hat auch gute Seiten.

Doch sollte man den ganzen Segen

nicht nur in ihre Hände legen.

 
Und noch eins:

Wir sollten nicht noch investieren,

um perfekt zu funktionieren.

Sonst sind wir nur noch, von früh bis spät,

wie elektronisches Gerät.

 

Denn einen Apparat, der denkt,

hat die Natur uns schon geschenkt.

Man findet diesen jedenfalls

bei allen Menschen auf dem Hals…

 

Egal, was  Oberschlaue schwätzen,

die Klugheit kommt nicht vom Vernetzen.

Um sein Köpfchen zu entfalten,

braucht man kein Tablet einzuschalten.

 
 
 Die Kids auch loben – und mal lachen,

dann wird das Lernen Freude machen…

 
         
Übrigens…

Was wär aus Einstein und Konsorten

wohl im Berufe nur geworden,

hätte es in ihrem Leben

damals Tablets schon gegeben…?

 

Sie hätten sicher durchgeblickt

und munter drauf herum geklickt.

Doch diese Genies – sie wären wohl allen

nicht besonders aufgefallen…

 
Fazit:

Wir sollten wahrlich nicht erstreben,

das eigne Denken aufzugeben.

Und dazu muss kein Tablet her,

denn – weniger ist manchmal mehr…!

 

Wenn die Experten alarmieren,

beeilt man sich, zu investieren.

Ganz ohne Tablet, denn es drängt –

Ein Schelm, der Böses dabei denkt…